Sonntag, 1. März, 11.15 Uhr
am Tag der Presbyteriumswahl

mit Bildern von Schülerinnen und Schülern der Abiturientia des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bonn

Einführung: Anne Ittmann-Wahl und Genoveva Schmid

Grußwort: Simone Bröker, Schulleiterin des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bonn

Ausgangspunkt für die gezeigten Bildserien war die intensive Auseinandersetzung mit der biblischen Schöpfungsgeschichte.

Dabei konnten individuelle bildhafte Deutungen der wortgewaltigen Sprache sowie Schwerpunkte im textlichen Nachvollzug vorgenommen werden. Alle entstandenen Bilder sind mit Hilfe verschiedener Zufallstechniken in Anlehnung an Max Ernst entstanden.

Am Ende der Schöpfungsgeschichte steht der Mensch.

Was es bedeutet, Mensch zu sein? Dieser Frage sind die Schülerinnen und Schüler nachgegangen. Das führte zu einer tiefen Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich, seinen Facetten und emotionalen Nuancen. Entstanden sind an Picassos kubistischer Formsprache orientierte großformatige Selbstporträts mit ambivalenten Emotionsbereichen, die die Zerrissenheit und Zerbrechlichkeit des Menschen zeigen, wie es das christlich-jüdischen Menschenbild z.B. in Psalm 139 widerspiegelt.