Termine & Veranstaltungen

trimolo: Melodien des Barock
Sonntag, 17. Juli 2022, 18:00

Blumenwiese PixaFra mille fiori (zwischen tausend Blumen)

Barockkonzert mit Kantaten und Arien von Reinhard Keiser, Johann C. Pez, Georg Philipp Telemann, Johann S. Bach sowie Instrumentalmusik.

mit

Katja Heydegger, Sopran
Wolfgang Mader, Traversflöte
Leonore von Zadow-Reichling, Viola da Gamba
Berthold Wicke, Cembalo

Eintritt frei, Spenden erbeten 

Das Programm:

Ein Kreis von Musikern um den Verleger Wolfgang Mader entwickelt immer wieder Programme mit in Archiven entdeckten und für eine Aufführung aufbereiteten Werken. Die Bearbeitung besteht darin, aus alten Handschriften Partituren herzustellen sowie die in der Regel bezifferten Bassstimmen zu einem vollständigen Cembalosatz auszusetzen. Die Entdeckungen werden mit schon bekannten Werken der Barockmusik zu reizvollen Programmen zusammengestellt, die regelmäßig in wechselnder Besetzung im Bonner Raum aufgeführt werden. Das heutige Programm verbindet Werke deutscher Barockkomponisten zu einem Strauß wunderschöner Melodien. Dabei wechseln vokale und instrumentale Stücke einander ab. Die ausführenden Musiker unseres Konzertes arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Barockkonzert mit Kantaten und Arien von Reinhard Keiser, Georg F. Händel, Johann C. Pez und Johann S. Bach sowie Instrumentalmusik.

 

Die Ausführenden:

Katja Heydegger ist seit rund eineinhalb Jahrzehnten als Gesangssolistin im Bonn-Kölner Raum tätig. Ihr besonderes Interesse gilt der Alten Musik und Romantik. Im Jahr 2005 begann sie eine Gesangsausbildung bei der Liedgestalterin Ingrid Schmithüsen, die sie ab 2008 bei der Gesangspädagogin Cäcilie Fuhs-Gerihsen fortsetzte. Weitere Impulse erhielt sie unter anderem von Hermann Max, Václav Luks, Edzard Burchards, im Wiener Opernstudio von Eva Lindqvist sowie zuletzt von Mark Rosenthal. Katja Heydegger sang bereits während ihrer Grundschulzeit. Die Entwicklung thematisch orientierter Konzertprogramme und Wiederbelebung von in Archiven schlummernder Literatur sind ihr ein wichtiges Anliegen.

Wolfgang Mader studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg bei Prof. Hans Brinckmann und Prof. Klaus Schochow. Nach dem Examen wurde er 1962 Soloflötist des Isländischen Rundfunks Reykjavik; 1963 Soloflötist an der Oper Passau, 1965 stellvertretender erster Flötist im Nordmark-SinfonieOrchester Flensburg. Ab 1972 gehörte er als stellvertretender erster Flötist dem Orchester der Beethovenhalle Bonn an. Zu seiner Vita gehören viele Auftritte als Solist und Kammermusiker. Seit längerer Zeit widmet er sich dem Spiel auf der Traversière. Ferner ist er ständig mit dem Auffinden neuer Alter Musik beschäftigt und hat einen Verlag namens „Maders kleine Musikbibliothek“ gegründet.

Leonore von Zadow-Reichling studierte Violoncello und Viola da Gamba an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Berlin. Die Liebe zur Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts führte sie für weitere Studien nach Brüssel zu Wieland Kuijken und zu Nikolaus Harnoncourt. Mehrere Jahre war sie Mitglied des Berliner Ensemble für Alte Musik sowie des New Paltz Baroque Ensemble New York. Sie lebt heute als freie Gambistin, Cellistin und Barytonspielerin in Heidelberg, unterrichtet Viola da Gamba und Violoncello, leitet Kurse für Gambenconsort und frühe Kammermusik und wirkt in verschiedenen Ensembles für Alte Musik mit. Mit ihrem Mann gründete sie in Heidelberg den Verlag Güntersberg, der sich vornehmlich der Edition von Gambenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet.

Berthold Wicke, 1950 in Frankfurt/Main geboren, studierte zunächst Philosophie und Theologie in Wuppertal und Marburg und danach Kirchenmusik (mit Orgel, Klavier und Komposition im Hauptfach) in Heidelberg und Köln. Ab 1976 wirkte er als A-Kantor in Bonn und leitete dort auch über viele Jahre das Bonner Jugendsinfonieorchester. Konzertreisen führten ihn über Europa hinaus in die USA , nach Australien und nach Israel – wo er auch eine Berufung zum Gastkantor an der Jerusalemer Erlöserkirche erhielt.Auf große Resonanz stieß die von ihm initiierte Reihe „Oper in der Kirche“. Gelegentlich trat Wicke auch als Komponist hervor; zuletzt mit einem Zyklus von Orchesterliedern, der 2016 im Rahmen der 200-Jahr-Feier der Bonner Evangelischen Kirche uraufgeführt wurde.

 

Bild: Pixabay