Ein Licht anzünden: Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay Die Kirchen in Bonn haben eine Seelsorge-Hotline für Menschen geschaltet, die unter den Folgen der Unwetterkatastrophe leiden. Sie ist täglich auch am Wochenende von 9 bis 18 Uhr von evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Pfarrerinnen und Pfarrern aus Bonn besetzt: 0700 11 000 11 219.

Die Nummer ist vor allem ein Angebot für die Menschen, die aus ihren zerstörten Häusern evakuiert worden sind und nun in Bonner Hotels, Seniorenstiften oder privat untergebracht sind. 

Die Ansprechpartner stehen aber für alle Menschen in Bonn und der Region bereit, die im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe nach Seelsorge suchen, also auch für Helferinnen und Helfer, die vor Ort waren und unter belastenden Eindrücken stehen, oder Menschen, die in Bonn arbeiten und in den betroffenen Gebieten wohnen, oder Menschen, die durch Verwandte, Freund*innen, Angehörige, Kolleg*innen in den betroffenen Gebieten mitbetroffen sind.

Die Hotline soll bis Mitte August geschaltet werden.

Sie bildet ein Bindeglied zwischen der Notfallseelsorge in der akuten Situation (0700 11 000 11 212) und der Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111)

 

 
Kerzentisch in der TrinitatiskircheDas Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Lippische Landeskirche haben ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet:
 
Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
IBAN: DE 79 3506 0190 1014 1550 20
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Hochwasser-Hilfe
 
Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Wege zu spenden: Weitere Informationen zu der Spendenmöglichkeiten im Überblick sowie die Links zur direkten Online-Spende finden Sie auf der Internetseite der Diakonie.
 
Auf der Internetseite der Evangelische Kirche im Rheinland finden Sie ein Fürbittengebet zur Unwetter-Katastrophe.
 
Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

ich bin zutiefst betroffen von den Bildern und Berichten, die wir aus den Gebieten erhalten, die von dem Unwetter und den Überschwemmungen erfasst wurden. Menschen sind gestorben, Häuser eingestürzt, Keller überflutet, Feuerwehrleute beim Versuch zu helfen gestorben. Noch ist das ganze Ausmaß der Zerstörung nicht zu ermessen. Zusammen mit vielen andere denke ich an und bete für die Betroffenen und die Helferinnen und Helfer.

Die alten Worte aus Psalm 69 gewinnen aktuell eine ganz neue Bedeutung:
Gott, hilf mir!
Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.
Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist;
ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.
Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser.
Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.

In diesem Sinne bete ich für die Menschen in den betroffenen Gemeinden:
Gott stärke alle, die einen geliebten Menschen verloren haben oder vermissen.
Gott stärke alle, deren Hab und Gut zerstört wurde.
Gott stärke alle, die jetzt anderen helfen.

Vielen Dank für die Hilfe, die Sie als Gemeinden leisten: von der Nachbarschaftshilfe beim Auspumpen über Brötchen und warmen Kaffee bis zum seelsorglichen Beistand etwa durch die Notfallseelsorge.

Zugleich lade ich Sie ein, durch Ihre Fürbitte und mit Ihrer Spende den Menschen zu helfen.
 
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Lippische Landeskirche haben ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet:
 
Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
IBAN: DE 79 3506 0190 1014 1550 20
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Hochwasser-Hilfe
 
Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Wege zu spenden: Weitere Informationen zu der Spendenmöglichkeiten im Überblick sowie die Links zur direkten Online-Spende finden Sie auf der Internetseite der Diakonie.
 
Auf der Internetseite der Evangelische Kirche im Rheinland finden Sie ein Fürbittengebet zur Unwetter-Katastrophe
 
Gott tröste alle Menschen, die von dem Unwetter betroffen sind, und stärke alle Helferinnen und Helfer. Als Kirchenleitung sind wir im Gebet und Gedanken bei ihnen.

Herzlich,
Präses Thorsten Latzel

kirche gestaltenNur, weil wir im Moment vieles nicht zur gleichen Zeit am gleichen Ort machen können, heißt das nicht, dass wir nicht zusammen etwas gestalten können. So haben die Kleinsten unserer Gemeinde ihre Trinitatiskirche im Innenhof gemalt. Vorher haben sie an verschiedenen Stationen die Kirche entdecken können. Über den Vormittag verteilt kamen Familien mit kleinen Kindern und haben u.a. die tragenden Steine und sicheren Mauern der Kirche erfühlt, oder auf dem Rücken liegend die Höhe der Kirche bestaunt. „Es war schön, mal wieder in der Kirche zu sein.“ sagten viele.

Ökumenisches Pfingstfeuer am Freitag, 21. Mai

Pfingstfeuer 2021Der familienfreundliche Gottesdienst beginnt um 19 Uhr auf der Wiese neben der Kreuzbergkirche.

Mit Pfingstfeuer und Bastelaktion

Die Platzzahl ist begrenzt, wir bitten um Anmeldung über das Portal vivenu (hier klicken) ab dem 11. Mai.