Koetting FotovoltaikDie Energieversorgung der Endenicher Bevölkerung wird neuerdings auch durch Familie Kötting gesichert: Die Familie hat jüngst in 2020 ihr Kraftwerk in Betrieb genommen (siehe Foto).

Mit dem 4 Kilowatt-Fotovoltaik-Kraftwerk (4,8 kWp) produziert die Familie übers Jahr genommen mehr Strom, als sie selbst verbraucht! Ihre Überschüsse speist sie ins öffentliche Netz ein: So werden die sofort in der Nachbarschaft verbraucht, ohne dass man sie - verlustreich - speichern müsste. Das ent(!)lastet sogar das öffentliche Stromnetz - entgegen manchen Unkenrufen, Fotovoltaik belaste angeblich das Stromnetz.

Dass die garantierte EEG-Vergütung mit "nur" ca. 10 Cent/kWh deutlich geringer ist, als der heutige Endverbraucher-Preis von ca. 26 Cent/kWh, konnte die jungen Unternehmer nicht dazu verleiten, das Investitionsvolumen durch Kauf eines Lithium-Batteriespeicher um weitere ca. 5000 Euro aufzublähen: "Es ist für uns selbstverständlich, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen nicht in in erster Linie Gewinne machen." möchte man dem bescheidenen Unternehmer-Paar in den Mund legen - und das trifft wohl auch ihre tatsächliche Überzeugung.

Denn die schwierige Speicherung von Strom sollte nicht beim Endverbraucher stattfinden, sondern auf regionaler Ebene!

Aktuellen Bedarf mit Überschüssen andernorts zusammenbringen - ein sehr christlicher Gedanke! - eröffnet den regionalen Stadtwerken ein neues Geschäftsfeld: fort vom reinen Energie-Produzenten, hin zum Energie-Dienstleister!

Und man darf gespannt sein, welche innovative Lösungen zur Strom-Speicherung bald auf regionaler Ebene gefunden werden (Stichwort "Power to X"): Mit dem Überschuss-Strom des Sommers z.B. das leicht zu lagernde Erdgas für den kommenden Winter zu produzieren, ist sicher nicht die schlechteste von vielen Möglichkeiten, die die Wissenschaft nun endlich entschlossen erforscht...

Der Grüne Hahn Logo 814x248pxDie evangelische Kirche in Bonn engagiert sich stadtweit für mehr Klima- und Umweltschutz. Nach der Johanniskirchengemeinde in Bonn-Duisdorf wird mit der Trinitatiskirchengemeinde in Endenich bereits die zweite Gemeinde im Evangelischen Kirchenkreis Bonn mit dem „Grünen Hahn“ für vorbildliches Umweltmanagement ausgezeichnet.

Die Zertifizierung ist das Ergebnis eines umfassenden Umweltmanagementsystems, zu dem eine ganze Reihe von Maßnahmen gehören.